Projects

CET-KA

(c) Gala Izamylova, 2019

Mit dem Projekt CETKA (russ. Netz) haben wir unsere Zusammenarbeit mit Russland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft intensiviert. An Bord sind derzeit Kunstschaffende, Architekt*innen, Aktivist*innen und Kurator*innen aus Omsk, Kaliningrad, Krasnodar, Kirov, Vladivostok, Yekaterinburg, Yaroslavl, Arkhangelsk und Kasan (Russland), aus Brest und Minsk (Belarus), sowie aus Dnipro (Ukraine).

Das Projekt startete mit einem Kick-Off vom 12.-13. Dezember 2019 in Berlin, wo 12 eingeladene Botschafter*innen mit Mentor*innen und dem Projektteam zusammen kamen. Viele Netzwerke existieren schon unter den Teilnehmenden, viele kannten sich aber auch nur aus sozialen Medien und trafen sich zum ersten Mal ‘live’. In zwei intensiven Tagen erarbeiteten wir Gemeinsamkeiten, Schnittstellen und Herausforderungen, überwanden Sprachbarrieren, entdeckten das ZK/U Berlin sowie das Haus der Statistik und experimentieren mit Videodreh, Settings und Kurzdrehbüchern. Im nächsten Schritt beginnen die Dreharbeiten, die von April bis August 2020 stattfinden. Die Ergebnisse werden im Dezember 2020 in Belarus öffentlich präsentiert und diskutiert und im Anschluss auf einer Online-Plattform verfügbar sein.

CETKA recherchiert sogenannte Botschafter*innen des Wandels in ausgewählten Regionen, die sich als aktive Gestalter*innen der Zivilgesellschaft künstlerisch für ortsspezifische Themen einsetzen. Auf einer Online-Plattform werden sie in kurzen dokumentarischen Videoclips ihre Region und ihr Engagement für den Wandel darstellen.

CETKA wird gefördert durch das Auswärtige Amt. Im ZK/U wird das Projekt geleitet von Matthias Einhoff, Barbara Anna Bernsmeier und Miodrag Kuč, unterstützt werden sie durch Olesia Vitiuk.