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OPENHAUS JANUAR 2026

Offene Ateliers, Performance, Video, Installationen und Gespräche mit den Residents

22 JANUAR 2026 / 19:00 – 23:00

ZK/U BerlinSiemensstr. 27, 10551, Berlin, Germany

Alle zwei Monate findet das Format OPENHAUS statt und lädt die Residenzkünstler:innen und aktuelle Projektpartner:innen dazu ein, ihre Studios der Öffentlichkeit zu öffnen. Es bietet eine einzigartige Möglichkeit, die verschiedenen Interessen und Arbeitsprozesse der Künstler:innen in ihren persönlichen Studios kennenzulernen.

Mit Installationen, Video-, Audio- und Fotoarbeiten tauchen die Residents in die Vergangenheit ein und setzen sich mit Erinnerungen, Verlust und Fragilität auseinander. Sie lassen sich dabei von Themen wie Metamorphose und Queerness oder den Spannungen zwischen Arbeit und Automatisierung leiten. Zu sehen sind auch Arbeiten, die in lokalen Landschaften wie dem Teufelsberg verwurzelt sind oder nicht-menschliche Migrationsrouten nachzeichnen, um ein besseres Verständnis für die Migration von Menschen zu gewinnen.

Während dieses OPENHAUS begrüßen wir auch eine neue „Residentin“: die Friedensstatue „Ari“, die früher an der Ecke Birkenstraße/Emdener Straße stand. Die Statue wurde von der Arbeitsgruppe „Comfort Women“ des Korea Verband e. V. initiiert und wird für ein Jahr Teil der Residency sein. Begegnungen mit internationalen Künstler*innen eröffnen vielfältige Perspektiven auf Fragen der Erinnerung, Gewalt, Verantwortung und des sozialen Zusammenlebens – ohne diese zu vereinheitlichen oder zu harmonisieren.

Anstatt finale Ergebnisse zu präsentieren, legt OPENHAUS den Fokus auf den Prozess und bietet Besucher:innen die Möglichkeit mit den Künstler:innen zu interagieren und mehr über ihr Schaffen zu erfahren. Das partizipatorische und informelle Format lädt die Öffentlichkeit dazu ein, hinter die Kulissen zu schauen und den Künstler:innen auf einer persönlichen Ebene zu begegnen. Es bietet sowohl den Künstler:innen, als auch der Community die Chance, sich auszutauschen und Ideen zu teilen.

Dieses OPENHAUS findet zeitgleich mit Moving Future Loves – Eine interaktive Intervention der FHP statt. Wie könnte die Zukunft der Liebe aussehen? Studierende der Fachhochschule Potsdam aus den Bereichen Design und Europäische Medienwissenschaften laden dazu ein, mögliche Antworten zu erkunden. An verschiedenen Stationen könnt ihr reflektieren, träumen, und diskutieren – zwischen persönlichen Gedanken und gemeinsamen Ideen von Verbindung und Intimität.

Teilnehmende Residents

Shadwa Ali / Abeer Aref / Faeze Azizkhani / JANK (Anika Gardner & Paige Glancey) / Mickey Gaultier / Wenbin Liu & Tintin Schenk / Jet Leopold / Carol Müller / Ziad Naitaddi / Joanna Ostrowska / Valerie Potvin / Esra Rahma

Kostenloser Eintritt. Die Bar ist geöffnet. Jederzeit zwischen 19:00 und 23:00 vorbeikommen!