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SPEISEKINO // BELGRADE WATERFRONT

OUR BELGRADE WATERFRONT / ZUPA / DANCE THE MOBILE CART SERVICE OWNER / SUPPORT FIGHT AGAINST ‚BELGRADE WATER- FRONT‘ PROF. MR. MICHAEL EDWARDS

Was können wir als Bürger*innen tun, wenn wir unserer eigenen Stadt beraubt werden?

Genauso wie Berlin erlebt heute auch Belgrad eine massive Umgestaltung, welche das Stadtbild sowie das kulturelle und historische Erbe für immer verändern wird.

In den vergangenen Jahren erlebte der am Flussufer gelegene Stadtteil Savamala einen großen Wandel. In dieser von der Stadtregierung vergessenen und vernachlässigten Gegend siedelten sich innert kürzester Zeit zahlreich kleine Läden, Bürger*nneninitiativen und Kulturzentren an. Doch schon wenige Jahre später machten sich die Behörden daran, das Gelände für ein Großbauprojekt im Stile einer Golfstaaten-Metropole einzuebnen.

Trotz massiver Kritik aus der Fachwelt und der Öffentlichkeit entschieden die Behörden am Projekt festzuhalten. Die Situation eskalierte nach einem Vorfall am 24. April 2016, als eine Gruppe maskierter Männer in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mehrere kleine Gebäude im Stadtteil abrissen. Der Vorfall führte zu Massendemonstrationen mit Tausenden Teilnehmer*innen. Dennoch hüllen sich die Verantwortlichen bis heute in Schweigen.

Eine Reihe von Videos liefert Hintergrundinformationen zum historischen Stadtteil Savamala und zum staatlich gelenkten Großbauprojekt mit dem Namen Belgrade Waterfront (Beograd na vodi). Anschließend findet eine Diskussion über Gentrifizierung in Berlin und anderen Städten statt.

Wir brauchen unsere Städte und unsere Städte brauchen uns!

Das Essen für das Speisekino kostet 10 Euro. Hierfür bitten wir um eine Anmeldung bis Donnerstag Nachmittag unter speisekino(at)zku-berlin.org. Der Film selbst ist wie immer kostenlos.

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Speisekino /// Food and Footage ist Teil von Shared Cities: Creative Momentum und wird co-finanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.