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OPENHAUS Januar

(c) Stephen Wilks, 2019

ZK/U BerlinSiemensstr. 27, 10551, Berlin, Germany

Wir starten in ein neues OPENHAUS-Jahr! Das kommende OPENHAUS findet am 23.01.2020 als Teil von Vorspiel, organisiert von CTM 2020 x transmediale, statt.

Während des OPENHAUS sind die Tore zur Residenz des ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik für die Öffentlichkeit geöffnet, die somit einen Einblick in die Arbeit der dort lebenden Residenzkünstler*innen erhalten kann. Dabei stehen neben den künstlerischen Projekten vor allem der Diskurs und der rege Austausch zwischen den Künstler*innen und den Besuchenden im Fokus. Das Programm von Vorspiel besticht durch die Vielfalt der Ausstellungen und verschiedenen Veranstaltungen, die aus der Zusammenarbeit mit insgesamt über 50 teilnehmenden Projekträumen und unabhängigen kulturellen Akteuren resultiert.

Für diese Ausgabe in Zusammenarbeit mit Vorspiel befassen sich die Residenzkünstler*innen konzeptuell mit dem Thema “Netzwerke”. Einige behandeln hierbei menschliche- und nicht-menschliche Beziehungen durch Installationen und Videokunst, in denen die Gemeinsamkeiten bezüglich des geteilten Raums und den physischen Eigenschaften in den Fokus rücken. Archive – in ihren verschiedensten Formen – sind ein weiterer Programmpunkt; ob durch Experimente eigener Flanerie, die ein Anarchiv zur Überwindung geographischer, politischer und geschichtlicher Diskurse ins Leben rufen, oder durch interaktive Performances, bei denen die Besuchenden dazu eingeladen werden, sich in einem kollektiven Moment des Teilens um eine bestimmte Art der Erinnerung zu versammeln. Die Künstler*innen versuchen, das Persönliche mit dem Öffentlichen zu verbinden. Weitere Arbeiten bringen die Problematiken sowohl des individuellen als auch des kollektiven Engagements in der modernen Welt an den Diskussionstisch, während Flash-Mob-Performances ein vielseitiges Berliner Publikum, im Versuch der Kreation eines Zusammenseins in Katharsis, zusammenführen werden. Mit Video- und Klanginstallationen, die auf persönlichen Konflikten mit dem schnelllebigen Heute und seinen Auswirkungen sowie dem Menschen als Kreatur des Konsums basieren. So laden die Künstler*innen das Publikum zur Interaktion mit der grenzenlosen Bedeutungsvielfalt von Netzwerken ein.

Noch bevor das OPENHAUS stattfindet, wird im ZK/U ein Buch über das Hacking Urban Furniture-Projekt vorgestellt, dass an dem Tag seine Veröffentlichung feiert. Die Präsentation beginnt um 18 Uhr. Weitere Informationen in Kürze.

Schauen Sie vorbei!

Teilnehmende Künstler*innen: Eric Andersson / David Clark/ Gabriel Vallecillo Marquéz / Valérie Potvin / Nermin Er / Wildan Indra Sugara / Marcos Vidal Font / Seçil Yersel / Byungseo Yoo

Byugnseo Yoo

Unser langzeit Resident Byungseo Yoo wird beim OPENHAUS mit seinem Werk “Say No To Drugs” (2019, zu dt. “Sag Nein zu Drogen”) anwesend sein. Das Werk versteht den menschlichen Körper als Schlachtfeld zwischen Kolonialisierung und Dekolonialisierung.

 

 

David Clark

Für diese Ausgabe des OPENHAUS führt David Clark eine Collage aus verzerrten, mit dem iPhone aufgenommenen Videoausschnitten sowie gefundenem Material auf.

Eric Andersson

Lasse dir nicht entgehen, Eric Anderssons Werk “Someday someone will help me” (zu dt.: Eines Tages wir mir jemand helfen) während des kommenden OPENHAUS zu betrachten! Eric untersucht und kartiert die Bäume der Stadt als Zonen für Kommunikation zwischen zweier gänzlich unterschiedlicher natürlichen Wesen – Menschen und Feuerteufel.

Gabriel Vallecillo Marquéz

Unser ehemaliger Residenzkünstler Gabriel Vallecillo Marquéz präsentiert mit “Monolicht” ein Kunstwerk, das eine beschleunigte Sicht auf die globale Klimakrise und unser damit verbundenes potentielles Aussterben bietet. Der Monolith – ein aus dem Kontext gerissenes Objekt –, erscheint in dem öffentlichen Raum und strahlt sein Licht in die Zukunft, bevor die Dunkelheit uns alle umgibt.

Seçil Yersel

Eine weitere Teilnehmerin des anstehenden OPENHAUS ist Seçil Yersel, Mitbegründering des in Istanbul ansässigen Künstler*innenkollektivs Oda Project. Schau dir ihre Performance an, die sich auf die Suche nach prä-archivarischen Einstellungen in kollektiven Momenten des Teilens begibt.

Marcos Vidal Font

Marcos Vidal Font erzeugt ein persönliches Anarchiv aus seinen spekulativen Fiktionen der Moabiter Nachbarschaft. Werde beim anstehenden OPENHAUS zur Zeug*in seines flaneur-Experiments

Wildan Indra Sugara

Wildan Indra Sugar will be questioning humans and society as consumer creatures in the nex OPENHAUS. He will be using abandoned and obsolete objects to create an installation.

Valérie Potvin

Valérie Potvin, die gerade frisch in unserer Residenz angekommen ist, präsentiert ihr Werk “Dissolution” (zu dt.: Auflösung), das sich als skulpturelle

Nermin Er