Timeline

EMBODIED MEMORIES. Variations on Armenian Contemporary Art

Von Tigran Amiryan und CSN Lab kuratiertes Diskurs- und Kunstprogramm mit Künstler*innengesprächen, Buchvorstellung, Filmvorführung und einer Fragerunde

24 SEPTEMBER 2025 / ab 19:00

ZK/U BerlinSiemensstr. 27, 10551, Berlin, Germany

Diese Ausgabe von FOOD & FOOTAGE reflektiert über Erinnerung und (Nicht-)Darstellungen des Körpers in der zeitgenössischen Kunst als Räume des Widerstands und der Fürsorge. Der Abend präsentiert das neue Buch Memory of the Body (CSN Lab collective, 2025), das aus Jerewan nach Berlin gebracht wurde. Die Co-Autoren Arsen Abrahamyan, Mariam Yeghiazaryan und Tigran Amiryan untersuchen, wie Körper soziale und politische Erinnerung tragen – von sowjetischen bis zu queeren Körpern, von Lust bis zu Trauma, in Nachkriegskontexten und durch Dekolonialisierung.

Die queeren und feministischen Künstlerinnen Amassia Niziblian (Projekt corpo-real) und lucine talalyan (Film postDiY) präsentieren Werke, die nachzeichnen, wie Körper sich an das erinnern, was aus dem öffentlichen Raum und den Medien gelöscht wurde.

Das Programm umfasst Künstlergespräche, eine Queer-Filmvorführung und eine Buchpräsentation von armenischen Memory-Aktivisten. Während der Veranstaltung werden traditionelle armenische Köstlichkeiten von Café Arakil serviert, darunter Gata, Baklava und Tahini-Brot.

19:00
Einlass

19:30
Dinner 

20:30
Einführung von Tigran Amiryan

20:40
Artist Talk von Amassia Niziblian

21:00
Buchpräsentation von Arsen Abrahamyan & Mariam Yeghiazaryan

21:40
Filmvorführung von postDIY by lucine talalyan

Hinweis: Der Film enthält explizite Darstellungen von Sexualität. Wir empfehlen den Besuch ab 18 Jahren.

22:00
Q&A

Die Filmvorführung ist kostenlos; der Kauf eines Abendessens ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Filmabend.
Der Preis für das Menü beträgt 15 Euro pro Person (Getränke nicht inbegriffen).

Tickets

CSN Lab ist ein in Jerewan ansässiges Kollektiv von Forschern und Kulturschaffenden, die an der Schnittstelle von Erinnerungsaktivismus und kulturellen Rechten arbeiten. Ihre Projekte befassen sich mit der Koexistenz zwischen konfliktreichen Gemeinschaften, räumlicher und ökologischer Gerechtigkeit, queeren Narrativen und Vertreibung nach dem Krieg und verbinden dabei verschiedene Disziplinen von Erinnerungsstudien und Urbanismus bis hin zu dekolonialer Kritik und Kunst.

Zu den Mitwirkenden gehören der Kurator und Anthropologe Tigran Amiryan, der Stadt- und Erinnerungsaktivist Arsen Abrahamyan, die Forscherin und Filmemacherin Mariam Yeghiazaryan, die bildende Künstlerin Amassia Niziblian und die interdisziplinäre Künstlerin Lucine Talalyan.