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Speisekino // The other side of AI

POPULAR UNREST während der Berliner Gazette Konferenz

Wenn die heutige Welt zunehmend durch völlig effiziente Operationen gekennzeichnet ist und wenn, wie die KI vorschlägt, sie zunehmend automatisiert und selbstlernend sind, dann können Momente, die weit über das reine Funktionieren hinausgehen und die Kehrseite des Systems ans Licht bringen, die Schöpfung fördern. Die Abschlussveranstaltung untersucht die systemische Beziehung zwischen vermeintlich nutzlosen Dingen (Überbleibseln) und unprogrammierten Vorfällen (Glitches): Was ist die Verbindung zum jeweils anderen System? Kann die künstlerische Kombination von Überbleibsel und Glitch neue Formen der Gemeinschaft schaffen?

Pepe Dayaw (Philippinen) wird seine Kochperformance zu einem Gesamtkunstwerk für Tanz und Musik ausbauen und einen Raum für neue Formen der Gemeinschaft eröffnen, die entstehen können, wenn die Grenzen zwischen Produzent/Künstler und Nutzer*innen / Betrachter*innen durchlässig werden.

Parallel zur Kochperformance präsentiert Melanie Gilligan (US) ihr Multi-Episoden-Drama "Popular Unrest". Es ist in einer Zukunft ähnlich der Gegenwart, in der eine Unmenge unerklärter Tötungen den Planeten heimsucht. Obwohl sie oft in der Öffentlichkeit stattfinden, sehen Zeugen nie einen Angreifer. Auf ebenso geheimnisvolle Weise kommen plötzlich Gruppen von nicht miteinander verwandten Menschen zusammen und sammeln schnell neue Mitglieder. Unberechenbar fühlen sie ein tiefes und beständiges Gefühl der Verbindung zueinander.

Weitere Informationen zur Konferenz: 
https://ambient-revolts.berlinergazette.de